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Duden korrigiert nun gratis im Netz

Na das nenn ich auch mal Service. Der Duden korrigiert jetzt gratis eigene Texte.

Auszug aus heise online – Duden korrigiert nun gratis im Netz.

Das Bibliographische Institut hat sein Portal Duden.de gründlich überarbeitet und das bislang teilweise kostenpflichtige Angebot komplett frei zugänglich gemacht. Das zentrales Element von Duden.de ist ein Online-Wörterbuch, in welchem Rechtschreibung, Bedeutung, Synonyme, Aussprache und Herkunft von rund 135.000 deutschen Wörtern aufgeführt sind. Weiterhin gibt es Hinweise zur Grammatik und zur korrekten Verwendung von Begriffen. Aus einer Datenbank der ARD sind Vertonungen eingebunden, computergenerierte Wortwolken illustrieren im Zusammenhang häufig verwendete Begrifflichkeiten.

Außerdem bietet Duden.de die Möglichkeit, ganze Texte auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik hin zu überprüfen. Dafür muss der Text in eine Eingabemaske kopiert werden, die Rechtschreibprüfung von Websites anhand der URL ist nicht möglich.

 

heise online – iPhone-Apps: Schnüffelnde Anwendungen

heise online – iPhone-Apps: Schnüffelnde Anwendungen.

Wer hat diese Szene nicht schon selbst erlebt: Da stehen Menschen in der Kneipe beisammen und führen sich, über ihre iPhones gebeugt, die neuesten App-Errungenschaften vor. Nur wenige dürften in diesem Augenblick einen Gedanken daran verschwenden, ob die hippen Anwendungen vielleicht noch ganz andere Dinge können. Können sie, sagt nun auch eine Gruppe von Informatikern aus Österreich, Frankreich und den USA. Sie hat herausgefunden, dass die bis zur Hälfte aller iPhone-Apps Informationen verwertet, mit denen Nutzer ohne ihr Wissen ausgespäht werden können, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe.

In ihrer Studie untersuchten Manuel Egele von der TU Wien und drei Kollegen gut 1400 Apps für iPhones. Die gute Nachricht: Nur 36 Anwendungen griffen sofort auf die Ortsdaten des Nutzers zu, ohne diesen darüber zu informieren. Und nur fünf Apps durchforsteten sogleich dessen Adressbuch – ebenfalls ohne Abfrage. Die schlechte Nachricht: Über die Hälfte der untersuchten Apps schickte die Gerätenummer – eine 40-stellige Hexadezimalzahl, die ein iPhone zweifelsfrei identifiziert – ins Netz. Die Gruppe wird ihre Studie kommende Woche auf dem Network and Distributed System Security Symposium vorstellen.

Die Forscher griffen bei ihrer Untersuchung auf zwei Arten von Apps zurück: 825 offizielle Programme aus dem App Store von Apple sowie 582 aus den Cydia-Repositories. Dieser von dem Programmierer Jay Freeman verantwortete Dienst erlaubt über eine eigene iPhone-Anwendung, auch von Apple nicht autorisierte Apps zu laden. Zuvor müssen aber per „Jailbreak“ die Sicherheitsbeschränkungen des Betriebssystems iOS geknackt werden, wovon Apple stets abrät, weil es Lücken ins System reißen kann.

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