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Wie CSI, Crossing Jordan und Bones die Aufklärung von Verbrechen beeinflussen (Pressemitteilung 336713)

Die andere Seite von CSI….

Source:  Wie CSI, Crossing Jordan und Bones die Aufklärung von Verbrechen beeinflussen Pressemitteilung 336713.

Angefangen hatte es mit dem Originalteam von „CSI“ in Las Vegas, aufgrund des Erfolges schnell erweitert um „CSI Miami“ und „CSI New York“. „Crossing Jordan“ und „Bones“ sowie deutsche Kopien der amerikanischen Vorbilder wurden und werden immer populärer.

Jeder Naturwissenschaftler, der sich z.B. CSI anschaut, muss häufig den Kopf schütteln. Die Ergebnisse von DNA-Analysen aufgrund von Spurenproben, die in der Realität zumindest einige Tage in Anspruch nehmen, sprudeln in den schicken CSI-Laboren in Las Vegas, New York und Miami innerhalb von Minuten aus dem Drucker. Leider erweckt dies bei vielen Zuschauern den Eindruck, dass es in der Realität ähnlich zugeht: Man benötigt nur eine Spurenprobe und schon hat man neben dem genetischen Fingerabdruck des Verdächtigen auch dessen Identifizierung auf Basis einer großen DNA-Datenbank. Datenbanken dieser Art unterliegen in Deutschland jedoch strengen gesetzlichen Regelungen. Der Verbraucher fragt sich verständlicherweise genauso, warum ein DNA-Vaterschaftstest eine normale Bearbeitungszeit von 8 Tagen hat und nicht schneller durchgeführt werden kann. Hier muss noch beachtet werden, dass nicht nur der genetische Fingerabdruck eines einzelnen Menschen ermittelt wird, sondern auch das Verwandtschaftsverhältnis zwischen verschiedenen Menschen biostatistisch berechnet werden muss.

Das britische Wochenmagazin „The Economist“ hat den Einfluss dieser TV-Serien auf das Vorgehen bei Straftaten, auf die Aufklärung von Verbrechen und auf Gerichtsverfahren betrachtet. Dabei konnte sie sogar schon auf wissenschaftliche Studien aus diesem Bereich zurückgreifen. Die amerikanische Kriminologin Monica Robbers von der Marymount University in Arlington, Virginia, hat 2008 sogar den Begriff „CSI-Effekt“ geschaffen, um das geänderte Verhalten von Geschworenen und Richtern bei Gerichtsverhandlungen in den USA zu beschreiben. Auch die Zeitschrift „Forensic Science International“ hat kürzlich einen Artikel von Evan Durnal der University of Central Missouri veröffentlicht, der zeigt, wie das amerikanische Rechtssystem sich ändere.

Danach schaffen die TV-Serien nicht nur ein unrealistisches Bild der Arbeit der Forensiker, sondern beeinflussen nach Ansicht der Wissenschaftler sogar die Arbeit der Gerichte. So entwickeln die Geschworenen unrealistische Vorstellungen davon, was die Forensik leisten kann. Geschworene hinterfragen die vorgelegten Beweise viel stärker und verstehen manchmal nicht, dass z.B. DNA-Analysen unter bestimmten Umständen zwar hilfreich sein können, in anderen Fällen aber keine zusätzlichen Erkenntnisse bieten. Bereits durch Zeugenaussagen oder Geständnisse festgestellte Sachverhalte braucht man nicht durch zusätzliche Spurenanalysen nochmals zu beweisen.

Die Wissenschaftler stellen fest, dass Gerichtsverfahren häufig länger als früher dauern, da die Diskussion der Vorstellungen und Nachfragen von Geschworenen Zeit beanspruchen und oft weitere Zeugen befragt werden müssen, die zeigen, warum bestimmte forensische Verfahren in diesem Fall nicht sinnvoll sind. Das könne so weit gehen, dass Verbrecher nicht verurteilt werden, weil bestimmte forensische Beweise nicht vorliegen, auch wenn andere Indizien vormals zu einer Verurteilung hätten führen können. Auch würden die wissenschaftlichen und forensischen Ergebnisse einer DNA-Analyse oft als Sicherheit angesehen, während sie in der Realität Wahrscheinlichkeitsaussagen darstellen. So geht man z.B. bei einem DNA-Vaterschaftstest mit Vater, Mutter und Kind erst ab einer Wahrscheinlichkeit von 99,99% davon aus, dass eine Vaterschaft praktisch erwiesen ist.

Der komplette Artikel ist hier nachzulesen: Wie CSI, Crossing Jordan und Bones die Aufklärung von Verbrechen beeinflussen Pressemitteilung 336713.

CSI: Laurence Fishburne als neuer Teamleader?

Neuer CSI Boss werden ist nicht so leicht!

Als neuer Teamchef bei „CSI: Crime Scene Investigation“ ist Laurence Fishburne Im Gespräch. Achtung Spoiler die neunte Staffel „CSI: Crime Scene Investigation“ betreffend.

Nachdem die Auswahl an Darstellern für den neuen Teamleader bei „CSI: Crime Scene Investigation“ immer kleiner wird, sehen nun bereits die ersten Laurence Fishburne als neuen Teamchef. Wie The Hollywood Reporter in seiner Online-Ausgabe berichtet, sind die Verantwortlichen des amerikanischen Broadcasters CBS bereits in Gesprächen mit Fishburne.

Weiter heißt es, dass der neue Boss der Ermittler-Truppe, ein Wissenschaftler und Arzt ist, der bislang nicht dem CSI angehört. Er verfügt über das gleiche Gen, dass ein Serienmörder hat. Noch hat er aber nicht zugeschlagen, doch die Gene schlummern in ihm.

Wenn man die Sache jetzt noch weiter spinnt, bekommt man eventuell noch einen Dreh in Richtung „Dexter“ hin. Auch hier ist ein Serienkiller bei der Polizei als Forensiker beschäftigt. Doch in Miami hat Dexter bereits mehrfach gemordet.

Laurence Fishburne ist vor allen Dingen durch seine Rollen in großen Kinoproduktionen bekannt. Da wären, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, „The Matrix“, „Mystic River“ und „Apocalypse Now“. Zuletzt war er im Kino in dem Film „21“ an der Seite von Kevin Spacey, Jim Sturgess und Kate Bosworth zu sehen.

Neben Fishburne sollen noch John Malkovich und Kurt Russell als neuer Boss beim CSI im Gespräch sein.

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