Kategorie: Tellerrand

Commodore 64 – Das waren noch Zeiten

39,90 – Neununddreißigneunzig

39,90 ist ein schonungslose Abrechnung mit der weltweiten Werbeindustrie und ein Buch das in keinem Bücherregal fehlen darf. Einfach unterhaltsam und es regt ausserdem noch zum Nachdenken an.

aus:
Neue Zürcher Zeitung
Der Weltverschmutzer
Frédéric Beigbeder seziert die Werbebranche

…Octave, so der Name dieses Helden, ist ein noch junger, aber bereits millionenschwerer Werbefachmann, er hat es zu etwas gebracht in seinem Metier, als «Kreativer» gehört er zu den Besten seines Fachs. Als Teil des Systems reproduziert er es nolens volens und permanent. Gleichzeitig weiss er natürlich um die Lügen, die mit seiner Arbeit endlos perpetuiert werden. «Ich bin Werber (. . .). Ich bin der Typ, der Ihnen Scheisse verkauft», tönt er vollmundig schon zu Anfang. Er sei ein «Weltverschmutzer» und schreibe dieses Buch, so erzählt er, um gefeuert zu werden, er sei nunmehr entschlossen, mit 33 abzutreten. Sein letzter Auftritt wird kein ruhmreicher sein, doch das ist einer späteren Dramaturgie geschuldet; im Vordergrund steht zunächst die Innenansicht eines opaken Gefüges, in welches Licht zu bringen Octave sich fest vorgenommen hat. So beschreibt er minuziös und mit deutlich zynischem Crescendo die nicht selten bizarren Abläufe, die in einem System professioneller Verlogenheit zutage treten. Der Chef des Joghurt-Unternehmens, für das er arbeitet, outet sich ganz nebenbei als Rassist; faschistoides Kriegsvokabular ist ohnehin an der Tagesordnung, und unser Protagonist, der seine Philippika schon mit höchst auffälligem, moralischem Aplomb angereichert hat, ist sich keineswegs zu schade, seine Überlegungen mit Zitaten aus «Mein Kampf» zu schmücken. Es wird klar: In ihrer Zerrüttung hat diese Gesellschaft inklusive ihrer Kritiker alle Regeln des Anstands bereits locker aufgekündigt und frönt geradezu hemmungslos einem postsozialen «anything goes». Das jedenfalls beklagt Octave vehement, selbst wenn er selbst als ethische Instanz bereits versagt hat. Dem Circulus vitiosus entkommt er nur dank seinem gesteigerten Drogenkonsum, der ständigen Prise Kokain, die er sich auf der Toilette reinzieht; anders ausgedrückt, er entkommt ihm eben nicht….
Via: www.amazon.de


Die Deutsche Bahn

bremst wegen des herannahenden Orkans „Kyrill“ Ihre Züge auf ein Maximaltempo von 200 km/h. Das nenn ich ja verantwortungsbewusst. Als Ausrede muss halt „Kyrill“ herhalten.
Dann frage ich mich aber, was Sie an den anderen Tagen als Ausrede nehmen wenn sie mal wieder zu spät kommen. 🙂

10. Geburtstag von HAL 9000

2001 Wer kenn ihn nicht HAL 9000 aus dem Roman „2001 – Odyssee im Weltraum“ von Arthur C. Clark.
Einen sehr guten Artikel zu HAL 9000 ist bei heise.de veröffentlicht.
Der Roman der von Stanley Kubrick verfilmt wurde, gehört heute eigentlich in jede DVD Sammlung.

Also HAL alles gute zum Geburtstag.

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Woher nimmt Google nur die unendliche Speicherkapazität

Raymond Khoury – Scriptum

Scriptum Scriptum ist ein Buch das sich stark an Sakrileg von Dan Brown anlehnt. Deshalb habe ich in der Buchhandlung lange überlegt ob ich es mir kaufen sollte oder nicht. Ich habe es nicht bereut. Es ist angenehm zu lesen und der Spannungsbogen ist fast immer auf dem gleichen Level. Das einzige was mir nicht so richtig gefallen mag ist der „simple“ Schluss. Da hätte man auf jeden Fall etwas besseres draus machen können. Aber trotzdem ist eine Empfehlung für alle die sich für das Thema „Tempelritter“ und ihre Geschichte interessieren.
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Bond, James Bond

Gestern abend habe ich mir mit 2 Kollegen den neuen James Bond – Casino Royal zur Deutschlandpremiere angeschaut und ich muss sagen….. Genial.
Der neue Bond ist einfach nur eine Klasse für sich.
Endlich mal ein Bond der nicht nur durch verspielte Gimmicks aufwartet, sondern endlich mal etwas natürlicher daherkommt als seine Vorgänger.
Die Einleitung zum neuen Bond Abenteuer komplett in Schwarz/Weiss gehalten, erzählt den Werdegang des Agenten Bond zum Doppelnull Agenten im Dienste seiner Majestät.
Der trockene Humor der den ganzen Film durchzieht, ist einfach nur super gemacht und natürlich dürfen seine Liebschaften und seine Coolness auch nicht fehlen.

Fazit: Der Film ist es einfach sehenswert und ein absolutes Muss.

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Microsoft Zune

Mind the gap

Auf spiegel online habe ich gerade diesen sehr interessanten Artikel über die Métro in Montréal gefunden.
Dabei bin ich mit meinen Gedanken doch glatt abgedriftet und hab an meinen letzten Kanadaurlaub denken müssen, der mich u.a. auch in das unterirdische System der Stadt Montréal führte.
Es ist einfach genial sich direkt unter den Wolkenkratzern frei zu bewegen und Einkäufe zu tätigen oder einfach nur ein Bier zu trinken.

Und wenn ich an den „Indian Summer“ denke würd ich am liebsten meine Sachen packen und mich sofort auf die Socken machen gen Kanada…

Es wird mal wieder Zeit für einen ausgedehnten Urlaub…. 🙂

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Allerheiligen