Kategorie: Gelesen

Amazon Kindle – Endlich auch offiziell in Deutschland

Ian Rankin – Das Souvenir des Mörders

IBM baut 20-Petaflops-Supercomputer

heise online – 03.02.09 – IBM baut 20-Petaflops-Supercomputer [Update]

Erst im vergangenen Jahr hatte der IBM-Hybridcomputer Roadrunner die 1-Petaflops-Marke geknackt, vier Jahre später sollen es 20 PFlops werden: Im Auftrag des US-amerikanischen Department of Energy (DOE) soll IBM bis 2011 im kalifornischen Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) 96 Racks mit rund 1,6 Millionen Power-Prozessoren füllen. 2012 soll dieser HPC-Cluster namens Sequoia den Betrieb aufnehmen. Einsatzzweck ist die Atomwaffenforschung, die am LLNL traditionell eine große Rolle spielt.

Noch in diesem Jahr wird IBM zuvor den kleineren 500-TFlops-Supercomputer namens Dawn am LLNL installieren; darin steckt Blue-Gene/P-Technik, also sparsame PowerPC-Multi-Core-Prozessoren mit vergleichsweise geringer Taktfrequenz und moderatem RAM-Ausbau pro Kern.

Auch Sequoia wird mit einer Blue-Gene/P-ähnlichen Technik arbeiten,
zu der IBM bisher noch wenige Details verrät. Allerdings scheinen die
einzelnen Prozessorkerne performanter zu sein als bei der bisherigen
Blue-Gene/P-Generation, die laut IBM serienmäßig (soweit man davon
überhaupt sprechen kann) bis zu 1,05 Millionen Kerne, also 262.144
Knoten in 256 Racks vereint. Die Blue-Gene/P-Systeme arbeiten
vergleichsweise effizient und belegen vordere Plätze auf der Green500-Liste; die hybriden, also mit PowerXCell-8i– und AMD-Opteron-Prozessoren gemischt bestückten IBM-Systeme sind aber bei LINPACK noch effizienter.

(Update:): Anders als ursprünglich gemeldet, wird
Sequoia nicht bloß 1,6 TByte RAM enthalten, sondern ungefähr
1,6 Petabyte (PByte), nämlich 16 GByte pro Knoten beziehungsweise
16 TByte pro Rack. In jedem der 96 Racks stecken also ungefähr
1000 Knoten (Nodes) mit jeweils 16 CPU-Kernen. Bei 16 GByte pro Knoten
steht jedem CPU-Kern vergleichsweise wenig RAM zur Verfügung, nämlich
jeweils rund 1 GByte pro Kern. Damit würde beispielsweise die
64-Bit-Version des Benchmarks SPEC CPU2006 nicht arbeiten, weil sie
2 GByte/Core braucht. Die einzelnen Cluster-Knoten will IBM optisch
vernetzen. Sequoia soll unter Linux laufen; die angepeilte
Gleitkomma-Rechenleistung von 20 PFlops liegt höher als die Summe der
Performance aller Systeme auf der aktuellen Top500-Liste zusammen. Darauf finden sich überhaupt erst zwei Superrechner, die mehr als 1 PFlops leisten.

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Wie 10 Top-Produkte zu ihrem Namen kamen

Mal ehrlich: Wissen Sie, warum Apples iPod so heißt wie er heißt? Und wieso hat RIM seinem mobilen Mail-Empfänger Blackberry getauft. In einem neuen Special liefern wir Ihnen eine Antwort auf diese Fragen:
Sie erfahren außerdem den Ursprung unter anderem der Produkt-Namen Firefox, Twitter, Google Android, Wikipedia und Red Hat Linux.

Das beste Produkt taugt nichts, wenn man dafür nicht auch einen guten Namen findet. Diese Erfahrung hat schon jedes Unternehmen machen müssen. Wir erklären Ihnen, wie 10 in den vergangenen Jahren besonders erfolgreiche Produkte zu ihrem Namen kamen. Lassen Sie sich überraschen, welche spannende Story teilweise hinter einem Produktnamen steht.

iPod: „Open the pod bay door, Hal“

Apple
hatte bei der Entwicklung des MP3-Players eine klare Strategie: Der Mac sollte als Hub für andere Geräte – und damit auch für den neuen MP3-Player – fungieren. Der bei Apple als freier Texter beschäftigte Vinnie Chieco übernahm die Aufgabe, sich einen Namen für das neue Gerät auszudenken. Als er einen Prototypen des MP3-Players sah, musste er an den Film „2001: Odyssee im Weltraum“ denken. Die Idee: Der Mac ist das Raumschiff, an dem immer neue Einheiten – Pods – angeschlossen werden können. Also wurde entschieden, den neuen MP3-Player „pod“ zu nennen.
Ein „i“ wurde an den Namen angehängt, um die Verknüpfung zum iMac herzustellen. Fertig war der Name für das Gerät, dass ab 2001 den Markt eroberte: iPod.
Und hier alle weiteren Produkte >>

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Mein momentaner Lesestoff

Dämon – Matthew Delaney

DämonDämon.

Spannend und sehr sehr Blutrünstig, ist dieses gut gemachte Erstlingswerk von Matthew Delaney.
Einige Charaktere bleiben zwar etwas im Dunkeln und hätten mehr Aufmerksamkeit verdient, aber die Story ist durchweg spannend und emotional.
Mal wieder eine Empfehlung für spannende Stunden. Aber nicht vergessen, das Licht anzulassen… 🙂

Kurzbeschreibung
Als Meeresforscher ein im Zweiten Weltkrieg gesunkenes Schiff entdecken und bergen, können sie nicht ahnen, welche Gefahren sie damit heraufbeschwören. Denn in dem Wrack befindet sich ein Wesen, das nur ein Ziel kennt: zu töten. Mit der Überführung des Schiffes nach Boston beginnt für die Bewohner der Stadt eine Phase des Schreckens. Bizarre Morde, verstümmelte Leichen und kryptische Zeichen halten die Polizei in Atem, und alles scheint auf eine Verbindung zwischen den Gewalttaten und dem Wrack hinzudeuten. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kriminalbeamten auf ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.


Toxic. Der Biss – Das Feuer – Die Hölle – Mark T. Sullivan

Toxic. Der Biss – Das Feuer – Die Hölle

Ein Buch das unter die Haut geht, im wahrsten Sinne des Wortes.
Wer Schlangenangst hat, sollte sich gut überlegen ob er dieses Buch lesen mag. Einmalig und intensiv geschrieben.
Definitv eine Leseempfehlung!

Kurzbeschreibung von amazon.de

3 Männer wurden ermordet, jeder auf ausgefallene Art zu Tode gequält und unbekleidet am Tatort zurückgelassen. Diese harte Nuss hat Detective Moynihan aus San Diego zu knacken. Doch erst als er für seine Ermittlungen in das ländliche Alabama reist und dort eine archaisch-christliche Sekte aufspürt, kommt er dem Täter näher. Und auch genau an diesem Punkt nimmt der Thriller so richtig Fahrt auf. Sullivan ist ein routinierter Suspense-Autor, der seine Leser in die Abgründe der menschlichen Psyche führt. Einige drastische Sex- und Gewaltszenen runden das Buch passend für jeden Fan der härteren Thriller-Gangart ab. (am)

Detective Sergeant Seamus Moynihan steht vor dem spektakulärsten
Fall seiner Karriere. Er hat drei Mordfälle aufzuklären, Männer im besten Alter, die nackt ans Bett gefesselt wurden und am Gift einer der tödlichsten Schlangen der Welt starben. Was steckt dahinter?
Der Killer hinterlässt jedes Mal eine Botschaft am Tatort. Die Schlange als Instrument der Verführung? Welches Feuer lodert in den Adern des Killers, dass er seine Opfer auf so archaische Weise brutal zu Tode foltert?

Je mehr Moynihan hinter die wahren Beweggründe des Killers blickt, umso gefährlicher wird es auch für ihn selbst.


39,90 – Neununddreißigneunzig

39,90 ist ein schonungslose Abrechnung mit der weltweiten Werbeindustrie und ein Buch das in keinem Bücherregal fehlen darf. Einfach unterhaltsam und es regt ausserdem noch zum Nachdenken an.

aus:
Neue Zürcher Zeitung
Der Weltverschmutzer
Frédéric Beigbeder seziert die Werbebranche

…Octave, so der Name dieses Helden, ist ein noch junger, aber bereits millionenschwerer Werbefachmann, er hat es zu etwas gebracht in seinem Metier, als «Kreativer» gehört er zu den Besten seines Fachs. Als Teil des Systems reproduziert er es nolens volens und permanent. Gleichzeitig weiss er natürlich um die Lügen, die mit seiner Arbeit endlos perpetuiert werden. «Ich bin Werber (. . .). Ich bin der Typ, der Ihnen Scheisse verkauft», tönt er vollmundig schon zu Anfang. Er sei ein «Weltverschmutzer» und schreibe dieses Buch, so erzählt er, um gefeuert zu werden, er sei nunmehr entschlossen, mit 33 abzutreten. Sein letzter Auftritt wird kein ruhmreicher sein, doch das ist einer späteren Dramaturgie geschuldet; im Vordergrund steht zunächst die Innenansicht eines opaken Gefüges, in welches Licht zu bringen Octave sich fest vorgenommen hat. So beschreibt er minuziös und mit deutlich zynischem Crescendo die nicht selten bizarren Abläufe, die in einem System professioneller Verlogenheit zutage treten. Der Chef des Joghurt-Unternehmens, für das er arbeitet, outet sich ganz nebenbei als Rassist; faschistoides Kriegsvokabular ist ohnehin an der Tagesordnung, und unser Protagonist, der seine Philippika schon mit höchst auffälligem, moralischem Aplomb angereichert hat, ist sich keineswegs zu schade, seine Überlegungen mit Zitaten aus «Mein Kampf» zu schmücken. Es wird klar: In ihrer Zerrüttung hat diese Gesellschaft inklusive ihrer Kritiker alle Regeln des Anstands bereits locker aufgekündigt und frönt geradezu hemmungslos einem postsozialen «anything goes». Das jedenfalls beklagt Octave vehement, selbst wenn er selbst als ethische Instanz bereits versagt hat. Dem Circulus vitiosus entkommt er nur dank seinem gesteigerten Drogenkonsum, der ständigen Prise Kokain, die er sich auf der Toilette reinzieht; anders ausgedrückt, er entkommt ihm eben nicht….
Via: www.amazon.de


10. Geburtstag von HAL 9000

2001 Wer kenn ihn nicht HAL 9000 aus dem Roman „2001 – Odyssee im Weltraum“ von Arthur C. Clark.
Einen sehr guten Artikel zu HAL 9000 ist bei heise.de veröffentlicht.
Der Roman der von Stanley Kubrick verfilmt wurde, gehört heute eigentlich in jede DVD Sammlung.

Also HAL alles gute zum Geburtstag.

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Raymond Khoury – Scriptum

Scriptum Scriptum ist ein Buch das sich stark an Sakrileg von Dan Brown anlehnt. Deshalb habe ich in der Buchhandlung lange überlegt ob ich es mir kaufen sollte oder nicht. Ich habe es nicht bereut. Es ist angenehm zu lesen und der Spannungsbogen ist fast immer auf dem gleichen Level. Das einzige was mir nicht so richtig gefallen mag ist der „simple“ Schluss. Da hätte man auf jeden Fall etwas besseres draus machen können. Aber trotzdem ist eine Empfehlung für alle die sich für das Thema „Tempelritter“ und ihre Geschichte interessieren.
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